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KPM

Handwerkskunst, Design und Berliner Manufakturtradition

KPM Berlin steht für exklusive Porzellankunst, die Tradition, Design und höchste Qualität auf besondere Weise verbindet. Wer KPM Berlin Porzellan kauft, entscheidet sich für handgefertigte Unikate aus einer der bekanntesten Manufakturen Deutschlands – gefertigt in Berlin und geprägt von einem unverwechselbaren Anspruch an Ästhetik und Perfektion.



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Herstellung von Teekannen in Manufaktur KPM Berlin.

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Inspiration aus Design und Handarbeit – Warum KPM Berlin so besonders ist

Die Faszination von KPM Berlin beginnt dort, wo industrielle Massenware endet: in echter Handarbeit. Viele Produkte entstehen nahezu vollständig in Handarbeit und folgen einem überlieferten Verfahren, das seit rund 260 Jahren gepflegt wird. Bevor ein Produkt das berühmte kobaltblaue Zepter als Markenzeichen erhält, durchläuft es zahlreiche Arbeitsschritte und strenge Qualitätskontrollen. Klassische Ikonen wie KURLAND verbinden zeitlose Formensprache mit dekorativen Reliefs und lassen sich sowohl elegant als auch modern inszenieren. KPM Berlin schafft damit eine inspirierende Verbindung aus Tischkultur, Wohnästhetik und urbanem Lebensstil.

Luxus mit Verantwortung

Die Markenphilosophie von KPM Berlin basiert auf Beständigkeit, Qualität und einem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Das Porzellan – oft als „weißes Gold“ bezeichnet – wird aus den natürlichen Rohstoffen Kaolin, Feldspat und Quarz gefertigt. Produziert wird ausschließlich am Standort Berlin nach eigener Rezeptur. Diese konsequente Fertigung an einem Ort steht für Transparenz, Know-how und den Erhalt handwerklicher Kompetenz.

Besonders sichtbar wird dieser Anspruch in den To-go Produkten der Manufaktur. Der KURLAND To-go Porzellanbecher bietet eine stilvolle und umweltfreundliche Alternative zu Einwegbechern und verbindet klassisches Design mit modernem Nutzen. Auch das Set aus KURLAND To-go Box und To-go Becher zeigt, wie KPM Berlin Tradition in den heutigen Lebensrhythmus übersetzt – elegant, funktional und bewusst. 

Zuckerschale aus der KURLAND Serie von KPM Berlin.

Von der Königlichen Manufaktur zur Designikone

1763 – Die Gründung durch Friedrich den Großen

Die Geschichte der KPM Berlin beginnt offiziell im Jahr 1763, als Friedrich der Große die Manufaktur übernimmt, ihr den Namen gibt und das königliche Zepter als Zeichen verleiht. Sein Ziel war klar: repräsentatives Porzellan von höchster Qualität für Preußen. Der König wurde zugleich einer der wichtigsten Auftraggeber und ließ aufwendig gestaltete Service für seine Schlösser fertigen.

KURLAND und klassizistische Meisterschaft

Ein Meilenstein folgte 1790 mit dem Auftrag des Herzogs von Kurland. Daraus entstand die bis heute legendäre Kollektion KURLAND, deren klassizistische Form mit Reliefdekor zu den bedeutendsten Entwürfen ihrer Art zählt. Die Kollektion ist bis heute ein Bestseller und ein Sinnbild für die Verbindung aus Historie und zeitloser Eleganz.

Fortschritt, Umzug und Innovation im 19. Jahrhundert

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die KPM Berlin kontinuierlich weiter. 1855 eröffnete die Manufaktur ihr erstes Ladengeschäft. 1873 zog sie an den Tiergarten, wo der neue Standort an der Spree bessere Transportmöglichkeiten bot. Mit der angeschlossenen chemisch-technischen Versuchsanstalt wurde die Manufaktur zunehmend innovativ und erweiterte ihr Form- und Farbspektrum entscheidend.

Moderne Designgeschichte – Jugendstil, Neue Sachlichkeit und URBINO

Im frühen 20. Jahrhundert wandte sich KPM Berlin neuen gestalterischen Strömungen zu. Organische Formen des Jugendstils prägten das Service CERES. Später beeinflussten Neue Sachlichkeit und Werkbund-Ideen das Designverständnis der Manufaktur. Ein Höhepunkt dieser Epoche ist das 1929 entstandene Tafelservice URBINO von Trude Petri, das 1937 in Paris ausgezeichnet wurde und heute sogar im Museum of Modern Art in New York vertreten ist.

Gegenwart und Zukunft – KPM Berlin zwischen Tradition und Zeitgeist

Seit den 1990er-Jahren und besonders mit der Neuausrichtung ab 2006 verbindet KPM Berlin historische Kompetenz mit zeitgenössischem Design. Serien wie LAB, entworfen von Thomas Wenzel, zeigen eine moderne, multifunktionale Formsprache mit besonderer Haptik. Kooperationen mit Künstlern im Rahmen von KPM+ und die Erfolgsgeschichte des KPM To-go Bechers unterstreichen, wie lebendig die Marke geblieben ist. Das 260-jährige Jubiläum und Re-Editionen bedeutender Entwürfe beweisen: KPM Berlin ist nicht nur Geschichte, sondern eine Manufaktur mit Zukunft.